Spenden statt Weihnachtskarten 2025

Im Rahmen der Aktion „Spenden statt Weihnachtskarten“ bedenkt die Neuapostolische Kirche Nord- und Ostdeutschland in diesem Jahr Organisationen, die sich gegen häusliche Gewalt gegen Frauen einsetzen sowie ein Kinder- und Jugendhospiz. Bereits seit einigen Jahren kommt das Geld, das für Produktion und Versand von Weihnachtskarten aufgewendet werden müsste, als Spende gemeinnützigen Organisationen zugute. Auf diese Weise möchte die Kirche im Sinne der Nächstenliebe dem Gemeinwohl dienen.

Zum Jahresanfang rief Stammapostel Jean-Luc Schneider, Leiter der Neuapostolischen Kirche International, das Motto „Es ist Zeit, Gutes zu tun!“ aus. In diesem Sinne beschließt auch die Neuapostolische Kirche Nord- und Ostdeutschland das Jahr mit einer finanziellen Unterstützung für Organisationen, die sich gegen häusliche Gewalt gegen Frauen engagieren.

Engagement von und für Frauen

Häusliche Gewalt zeigt sich in vielfältiger Weise – die Hilfe für Betroffene ebenfalls. Der Verein Frauen helfen Frauen e. V. Lübeck (Schleswig-Holstein) betreibt ein autonomes Frauenhaus, das Betroffenen und ihren Kindern Zuflucht, Schutz und mehrsprachige Beratung bietet.

Weiter nördlich, in Flensburg (Schleswig-Holstein), engagiert sich der Verein Hilfe für Frauen in Not e. V. für von häuslicher Gewalt betroffene Frauen mit einem Frauenhaus und dem Frauennotruf. Die Beratung kann einmalig, kurz- oder längerfristig sowie persönlich oder telefonisch in Anspruch genommen werden.

Auch im Süden des Arbeitsbereichs von Bezirksapostel David Heynes unterstützt der Verein Frauen helfen Frauen e. V. Meiningen bereits seit 1991 Betroffene mit Unterkunft, Beratung und Schutz. Ergänzend zum Frauenhaus hat der Verein die Interventionsstelle „Hanna“ eingerichtet, die betroffene Frauen und Männer mit einer psychosozialen Kurzzeitberatung hilft.

Strukturelle Arbeit als Hilfsmittel

In Merseburg (Sachsen-Anhalt) ist das Berufliche Bildungs- und Rehabilitationszentrum e. V. seit 2020 Träger des Frauen- und Kinderschutzhauses. Der Verein engagiert sich gegen soziale und gesellschaftliche Benachteiligung in vielen Bereichen der Bildungs-, Jugend- und Sozialarbeit.

In Berlin bildet die Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene und Engagierte. Der Verein ist in der Intervention mit Beratung und Unterstützung für betroffene Frauen und deren Umfeld tätig. Gleichzeitig leistet der Verein als Koordinierungsstelle einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung, Prüfung und Verbesserung von Maßnahmen und Strategien gegen häusliche Gewalt.

Beistand für Kinder und Jugendliche

In Wilhelmshaven (Niedersachsen) begleitet das engagierte multiprofessionelle Team des Angelika Reichelt Kinder- und Jugendhospizes Joshuas Engelreich lebensverkürzt erkrankte junge Menschen und ihre Familien in allen Phasen der Krankheit und des Abschiednehmens. Sie sorgen für eine adäquate Betreuung der Erkrankten und verschaffen den Eltern Zeit, neue Kraft zu schöpfen oder sich um Geschwisterkinder zu kümmern.

 

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