Spenden zu Weihnachten: Gemeinnützige Vereine erhalten Spende

Die Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland verzichtet auch in diesem Jahr auf das Versenden von Grußkarten zum Weihnachtsfest. Stattdessen wird der Betrag, der für Karten und Porto ausgegeben worden wäre, an gemeinnützige Organisationen gespendet. Acht Vereine und Institutionen konnten von der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland unterstützt werden und erhielten eine finanzielle Zuwendung für ihre wertvolle Arbeit.

Für Bezirksapostel Krause sei es ein besonderes Anliegen, Institutionen finanziell zu unterstützen, die nicht im Vordergrund der öffentlichen Wahrnehmung stehen. So erfolgt jährlich eine Auswahl möglicher Spendenempfänger pro Apostelbereich über die Apostel und Bischöfe, die zur Weihnachtszeit eine finanzielle Zuwendung erhalten. Die Auswahl der diesjährigen Spendenempfänger wird kurz vorgestellt.

Hilfe für Bedürftige

So unterstützt die Neuapostolische Kirche die Dessauer Tafel e.V. Der Verein wurde 2003 gegründet und betreibt vier Essens-Ausgabestellen im Bereich Dessau, die ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern betrieben werden.

Auch der Verein Leuchtturm e.V. Reichenbach setzt sich für Menschen in Not ein. Die Angebote zielen dabei auf praktische Lebenshilfe ab – insbesondere für Kinder und Jugendliche. „Wir verstehen uns als Ort der Geborgenheit und Hilfe“, heißt es dazu auf der Internetseite des Vereins.

Hilfe in Krankheit

Im Arbeitsbereich von Apostel Jens Korbien erhält der Verein Sonnenstrahl e.V. Dresden finanzielle Förderung. Die Organisation kümmert sich um krebskranke Kinder und Jugendliche. Angeboten werden Musik- und Kunsttherapien, Räumlichkeiten zum Austausch für die Familien sowie eine psychologische Betreuung.

Der Elternverein „Weggefährten“ in Braunschweig unterstützt Familien krebskranker Kinder. Angeboten werden Entspannungsnachmittage, Gesprächsgruppen für trauernde Eltern, verschiedene Aktivitäten oder ein sogenannter Elterndienst; Mitglieder des Vereins besuchen Angehörige und ihre Kinder, die im Städtischen Klinikum in Braunschweig behandelt werden.

Hospizarbeit

Der Tod betrifft alle Menschen, ob alt oder jung. Im Palliativzentrum St. Marianus in Bardowick verbringen schwerkranke Menschen ihre letzten Lebenswochen und erhalten Zuwendung und Begleitung durch die Mitarbeiter.

„Begleitung im Sterben heißt: Hilfe zum Leben - zum Leben bis zuletzt - und in Würde sterben dürfen“, heißt es auf der Internetseite des Albertinen Hospiz‘ Norderstedt. Auch sie erhalten eine finanzielle Zuwendung der Gebietskirche.

Momente schaffen, die bleiben

Das Kinder- und Jugendhospiz Joshuas Engelreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern und Jugendlichen trotz schwerer Krankheit Erlebnisse für die ganze Familie zu ermöglichen.

Dieses Ziel verfolgt auch das Kinderhospiz Mitteldeutschland. Der Verein bezeichnet sich selbst als „Herberge des Lebens“ und möchte „Momente schaffen, die bleiben“. Kinder können mit ihren Familien eine gemeinsame Auszeit nehmen und erhalten die Möglichkeit, Sorgen und Ängste zu verarbeiten.