Trauer um Bischof i. R. Rainer Knigge

Am Himmelfahrtstag, 14. Mai 2026, ist Bischof i. R. Rainer Knigge verstorben. Er hinterlässt seine Lebensgefährtin sowie zwei Söhne mit ihren Familien.

40 Jahre lang war Bischof Rainer Knigge als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche aktiv. Auch nach seinem Ruhestand engagierte er sich weiterhin in der seelsorgerischen Begleitung hörgeschädigter Glaubensgeschwister und förderte ökumenische sowie öffentlichkeitswirksame Aktivitäten in den Gemeinden.

Viele Jahre im kirchlichen Dienst

Bischof Knigge empfing am 27. Oktober 1968 das Unterdiakonenamt durch Bezirksapostel Hermann Knigge. In den folgenden Jahren wurde er durch die Bezirksapostel Arno Steinweg und Wilfried Klingler in weitere Ämter ordiniert. Am 30. März 2003 empfing er durch Stammapostel Richard Fehr das Bischofsamt. Stammapostel Wilhelm Leber versetzte ihn am 1. Februar 2009 in der Stadthalle Magdeburg in den Ruhestand.

Seelsorge lag ihm besonders am Herzen

„Bis zu seinem Heimgang war er ein Vorbild im Glauben und Dienen“, schreibt Bezirksapostel David Heynes über Bischof Knigge. Dies zeigte sich insbesondere in seinem Einsatz für die seelsorgerische Begleitung hörgeschädigter Glaubensgeschwister.

In verschiedenen Regionen führte er Gottesdienste mit lautsprachbegleitenden Gebärden (LBG) durch, spendete auch Segenshandlungen für Hörgeschädigte. Zudem gehörte er zu den Mitbegründern der Hörgeschädigtenarbeit innerhalb der Neuapostolischen Kirche. Bis heute wird sein Wirken in der Gebietskirche fortgeführt.

Sein Lebensweg

Rainer Knigge wurde 1943 in Braunschweig geboren. Im Jahr 1969 heiratete er seine Frau Ilse-Marie. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. 2017 verstarb seine Frau.

Bis zu seinem Tod begleitete ihn seine Lebensgefährtin Irene Kronemann. Am 30. Mai hätte er sein 83. Lebensjahr vollendet.

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