Chor, Orchester, Band, Darstellerinnen und Darsteller sowie zahlreiche Helferinnen und Helfer nutzten das gemeinsame Wochenende, um dem #HIMMELREICH ein Stück näher zu kommen. Während die Organisatoren und die ersten Darsteller schon am Donnerstag in diese finale Phase der Probenarbeit starteten, gesellte sich das Orchester erst am Samstagmorgen dazu.
Stück für Stück zusammensetzen
Hatte bisher jede Gruppe für sich geprobt, fügten sich die einzelnen Teile nun zu einem Gesamtwerk. Das erforderte konzentriertes Proben, bot aber auch genug Raum für Begegnung und Kennenlernen. So nutzte der musikalische Leiter, Gerrit Junge, die Gelegenheit, die Dirigenten der Regionalproben vorzustellen.
„Es war ein Stück Himmelreich“, resümiert er das Wochenende begeistert. Die Freude über dieses einzigartige Wochenende brachten viele der Akteure via Social Media zum Ausdruck. So konnten alle, die nicht in Göttingen waren, auf Instagram (@poporatorium) und Facebook (Das Pop-Oratorium) sowie vielen weiteren privaten Accounts von Beteiligten einen Eindruck von den Vorbereitungen bekommen.
Die Geschichte erwacht zum Leben
Am Sonntag boten zwei Gesamtdurchläufe allen Beteiligten die Gelegenheit, die Geschichte von Marc und Victoria in all ihren Facetten zu erleben. Nathanaël Mägli (Marc) und Anna Rabea Pachero (Victoria) sorgten bereits bei den Proben für besondere Gänsehautmomente. Mitzuerleben wie Victoria Marc hilft, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen, berührte die Akteure.
Dass es sich hier um ein Werk mit christlichem Inhalt handelt, wird klar, wenn der Chor das Geschehen auf der Bühne mit Vertonungen der Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu begleitet. Die Geschichte selbst spielt allerdings in der Gegenwart und erzählt von dem jungen Marc, der ein privilegiertes Leben führt - und sich durch eine unglückliche Verkettung von Ereignissen plötzlich obdachlos auf der Straße wiederfindet. Für die hilfsbereite Victoria ist die Straße ihr Zuhause. Sie zeigt Marc ihre Welt – mit allem Schönen, aber auch den Schattenseiten.
Gottesdienst am Samstagabend
Das Pop-Oratorium ist ein Projekt der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland. Und so war ein gemeinsamer Gottesdienst am Samstagabend ebenfalls Teil des Probenwochenendes. Bezirksapostel Rüdiger Krause reiste an, um diesen mit allen Teilnehmern zu feiern. Begleitet wurde er von Bezirksapostelhelfer Helge Mutschler und dem in Göttingen zuständigen Apostel Ralf Vicariesmann. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Chor und Orchester unter der Leitung einiger Regionalproben-Dirigenten mit Liedern aus dem Pop-Oratorium sowie dem Gesangbuch der Neuapostolischen Kirche umrahmt.
Neuapostolische Kirche