#Himmelreich: Premiere in Hamburg

Am 20. April fand um 19 Uhr die Uraufführung des Pop-Oratoriums #HIMMELREICH statt. Etwa 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauer fanden sich in der Barclays Arena Hamburg ein. Dort präsentierten rund 1.800 Akteure die fesselnde Geschichte von Marc und Victoria. Sie zeigt, wie Gott in der Gegenwart wirken kann, wenn man an ihn glaubt.

Auf gut zwei Jahre Vorbereitungszeit folgten rund acht Monate voll intensiver Proben. Am Samstagabend fand die harte Arbeit ihren Höhepunkt in der #HIMMELREICH-Premiere: Rund 7.000 Zuschauerinnen und Zuschauer nahmen in der Barclays Arena Platz, um das Großereignis zu erleben. Da im Stadion nebenan an diesem Abend ein Fußballspiel stattfand, begann die Aufführung mit leichter Verzögerung. So konnte das Publikum in Ruhe Platz nehmen. Der Chor überbrückte die Wartezeit mit spontanen Gesangseinlagen.

Eine berührende Geschichte

Als das Saallicht ausgeht, ist die Spannung nahezu greifbar. Leise beginnt das Klavier und der Chor setzen ein mit dem Stück „Selig“. Die Schauspieler positionieren sich auf der Bühne im Spotlight. Das minimalistische Bühnenbild spiegelt die abweisende Anonymität einer Großstadt wider. In dieser Kulisse findet ein Konflikt seinen Anfang, dessen trauriger Höhepunkt zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar ist. Dario und seine Gang drangsalieren Nica, nachdem diese von der Polizei kontrolliert wurde.

Nicht weit davon entfernt sitzt Marc in seinem Penthouse und ärgert sich über den Lärm der weniger Privilegierten vor seinem Haus. Auf Anraten seiner Freundin überlässt er ihr nicht nur seine Kreditkarte zum Shoppen, sondern geht auch ohne Handy, Geld und Schlüssel nach unten. Während er dort versucht Victoria und Charly, der von Darios Gang verletzt wurde als er Nica zu Hilfe kam, zum Gehen zu bewegen, verabschiedet sich seine Freundin – und plötzlich ist er ausgesperrt. Im Laufe des Tages zeigt sich, dass er so schnell nicht wieder in seine Wohnung kommen wird. Er verbringt einige Zeit mit Victoria in den Straßen der Großstadt.

Marc, der sich seinen Wohlstand hart erarbeitet hat, ist fasziniert von Victoria. Sie lebt schon lange auf der Straße und wird von allen als „die gute Seele der Stadt“ bezeichnet. Sie leidet mit ihren Freunden und setzt sich für die Menschen in ihrem Umfeld ein. Ihre Kraft zieht sie aus ihrem Glauben an Gott. Mutig tritt sie Unruhestiftern wie Dario und seiner Gang gegenüber und fordert bei Branco, der die Menschen mit Lebensmitteln versorgt, Unterstützung ein.

Begeisterung mit Langzeitwirkung

Welche Wendungen die Geschichte nimmt, ob am Ende alles gut wird und ob Marc auch zu Gott findet, soll an dieser Stelle noch nicht verraten werden. Das Publikum in Hamburg jedenfalls sprang am Ende begeistert auf und gab Standing Ovations.

Bereits im Vorfeld der Aufführung hatte Gerrit Junge, musikalischer Leiter des Pop-Oratoriums, die Akteure über eine ganz besondere Versteigerung informiert. Über eine Online-Auktion wird eine von Sigi Hänger (Komponist), Gerrit Junge, Christoph Oellig (Komponist) und Benjamin Stoll (Libretto) signierte Partitur des Pop-Oratoriums #HIMMELREICH versteigert. Der Erlös soll der Stiftung Off Road Kids zugutekommen, die sich für obdachlose Minderjährige und junge Erwachsene in vielen deutschen Großstädten einsetzt. Die Auktion läuft bis zum 30. April 2024, 13.48 Uhr.

 

Hinweis: Eine umfangreiche Fotogalerie wird es im Nachgang der Aufführung in Erfurt geben.

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