Noch „neu“ und doch schon 20 Jahre alt: Zu Ostern 2005 wurde das heute gebräuchliche Gesangbuch in allen Gemeinden des deutschsprachigen Raumes eingeführt. Gerrit Junge, Leiter der Kirchenmusikabteilung berichtete, was Stammapostel Fehr 2004 in der Vorbereitung dazu geschrieben hatte. Im Rundschreiben bekundete er seine Freude darüber, dass dieses neue Gesangbuch mit vertrauten und neuen Liedern die Gottesdienste auf dem Stand der heutigen Zeit begleite.
Drei Orte – zahlreiche Gemeinsamkeiten
Durch die Veranstaltungen zu Ehren des Gesangbuches führte an allen drei Tagen Gerrit Junge, Leiter der Abteilung Kirchenmusik. Auch die Orgel war ein verbindendes Element. Die erprobten Kirchenmusiker Volker Hedtfeld (Berlin), Jens Petereit (Leipzig) und Daniel Posdziech (Hamburg) zeigten, dass dieses klassische Kircheninstrument mehr kann als nur den Gemeindegesang zu begleiten. Im Zentrum stand aber sowohl in Berlin als auch in Leipzig und zum Abschluss in Hamburg das gemeinsame Singen aus dem Gesangbuch.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten an allen Standorten die Möglichkeit, den Abend mitzugestalten. In verschiedenen Kategorien wurden je drei Lieder zur Auswahl gestellt, aus denen per Abstimmung eines ausgewählt wurde. In Berlin und Leipzig wurden dafür verschiedenfarbige Karten genutzt. In Hamburg erfolgte die Abstimmung digital. So konnten auch die YouTube-Zuschauerinnen und Zuschauer teilnehmen.
Hintergrundinformationen und viel Musik
Bekannte Melodien wie „Großer Gott, wir loben dich“ oder „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ wurden mit Wunschliedern wie „Treff ich dich wohl bei der Quelle“ und „Lasst die Herzen immer fröhlich“ ergänzt. Neben altbekannten Melodien wie „Jesu, meine Freude“ erklangen auch Lieder, die mit der Einführung des aktuellen Gesangbuches mit einer neuen Melodie im Vergleich zum Vorgänger veröffentlicht wurden.
Auch an spannenden Informationen rund um das Gesangbuch mangelte es nicht. So wussten nicht viele, dass nur zwei der 438 Lieder mit neun Strophen aufwarten können („Gott ist mein Lied“ und „Nun lasst uns gehn und treten“) oder wie häufig die Worte Engel (20 Mal) und Jesus (214 Mal) im Gesangbuch vorkommen.
An allen Standorten bildete das gesungene Gebet „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ den Abschluss der Veranstaltung.
Neuapostolische Kirche