Die Jugendlichen, Jugendleiterinnen und Jugendleiter aus dem Apostelbereich Mitte-Nord erlebten in diesem Jahr eine besondere Karwoche. An der schleswig-holsteinischen Ostseeküste lernten sie sich bei sportlichen, musikalischen und spielerischen Aktivitäten sowie Gesprächen über den Glauben besser kennen.
Ein Motto – viele Blickwinkel
War der Anreisetag noch vom Kennenlernen geprägt, stiegen die Teilnehmenden am nächsten Tag gleich nach dem Frühstück inhaltlich ein. In kleinen Gruppen ging es um die Frage „Was gibt mir Halt im Leben?“. Am Folgetag stellten sie sich die Frage „Was tut mir gut – was belastet mich?“. Am Mittwoch wurde der Aspekt ‚Was geben wir weiter?‘ besonders anschaulich gestaltet. Die Jugendlichen transportierten Wasser von einem Gefäß zum anderen – ein Symbol für Weitergabe und Verantwortung.
Um das Motto tief in der Erinnerung zu verwurzeln und für Langlebigkeit zu sorgen, überlegten sich die Jugendlichen am vorletzten Tag, wie sie die geistlichen Impulse im Alltag lebendig halten können. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt und so entstanden beispielsweise Erinnerungszettel und Gruppenfotos.
Gemeinschaft, Musik, Sport und Spaß
Bei einem Apostelbereich, der sich von Lübeck bis Göttingen erstreckt, haben die Jugendlichen nicht so häufig die Möglichkeit, zusammenzukommen. Kennenlernspiele brachen das Eis und trugen zu einer guten Stimmung von Beginn an bei. Das pantomimisch vorgetragene Programm für den jeweils nächsten Tag sorgte täglich für gute Unterhaltung. Alle waren eingeladen in Workshops ihrer kreativen Seite mit Ton, Holz oder Stoff Ausdruck zu verleihen.
Auch die Sportbegeisterten kamen auf ihre Kosten: von Fußballturnier über Schwimmbadbesuch, Radtour und baden in der kalten Ostsee bis hin zum dreiteiligen Tanzkurs ließ das Programm keine Wünsche offen.
Für alle leidenschaftlichen Musiker gab es neben Chor-, Orchester und Bandproben auch einen Karaoke-Abend.
Einen ersten Schlusspunkt bot der „Grüne Abend“ am Gründonnerstag, zu dem verschiedene Spiele und kleinere Wettkämpfe im Sinne bekannter Fernsehsendungen vorbereitet waren. Die Teilnehmenden waren sich einig: „Das war… SPITZE!“
Andacht und Abschlussgottesdienst
Nachdem zahlreiche Freizeitaktivitäten und die geistlichen Impulse für Vertrautheit unter den Teilnehmenden gesorgt hatten, wurde Donnerstagabend eine Andacht im Gedenken an den Leidensweg Christi gefeiert. Hierbei wurde ein Kreuz nach vorne getragen. Die Jugendlichen standen hierfür Spalier. Vorab hatten sie die Gelegenheit gehabt, ihre Sorgen aufzuschreiben und in eine Box zu legen. Diese wurde feierlich verbrannt und die Sorgen so symbolisch abgelegt.
Den feierlichen Abschluss bildete der gemeinsame Karfreitagsgottesdienst mit Bezirksapostel Rüdiger Krause in der Gemeinde Neumünster. Er bestärkte die Jugendlichen darin, im Glauben verwurzelt durchs Leben zu gehen.
Neuapostolische Kirche