Am Freitag, 16. Februar, erreichten der Bezirksapostel und seine Begleiter die belarusische Hauptstadt Minsk. Hier besichtigten sie zunächst die Gemeinde. Am Abend versammelten sie sich mit den dort zuständigen Geistlichen zu einer gemeinsamen Ämterstunde. Dieser legte der Bezirksapostel das Bibelwort Apostelgeschichte 8,30-31 zu Grunde: „Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.“
Zwei Gottesdienste und viel Gemeinschaft
Im Rahmen des Gottesdienstes in Grodno spendete Bezirksapostel Krause fünf Erwachsenen und einem Kind das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Für die Predigt diente Hebräer 13,14 „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ als Grundlage. Anschließend lud die Gemeinde zu einer Teestunde, um sich auszutauschen und mit den Aposteln ins Gespräch zu kommen.
Die Geschwister in Minsk feierten am Sonntagmorgen den Festgottesdienst mit dem Bezirksapostel. Auch hier blieben die Gemeindemitglieder im Anschluss in den Kirchenräumen zusammen und freuten sich über den Austausch mit den beiden Aposteln bei einer Tasse Tee. Den Abend nutzten die Amtsträger für einen Seelsorgebesuch bevor sie am nächsten Morgen die Rückreise antraten.
Christen in Belarus
Im Land leben rund 9.415.000 Menschen, von denen sich ca. 78% zum christlichen Glauben bekennen. Die Neuapostolische Kirche hat hier 14 Gemeinden. Als Hauptstadt ist Minsk die größte Stadt des Landes und Heimat für etwa zwei Millionen Einwohner. Sie ist gleichzeitig auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum von Belarus.
Neuapostolische Kirche