Jahresergebnis 2024 – Vorab-Information

In ihrer per Videokonferenz durchgeführten Sitzung am 20. November 2025 beriet die Vertreterversammlung der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland entsprechend den Regelungen nach Artikel 7 der Kirchenverfassung über den Jahresabschluss 2024, die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024 sowie über die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2025. Der vom Vorstand aufgestellte und von der Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB WPG StBG geprüfte und mit einem uneingeschränkten Prüfungsurteil versehene Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, wurde festgestellt. Dem Vorstand wurde für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung erteilt. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 wurde die Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB WPG StBG gewählt.

Zusammengefasste Ergebnisse zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Bilanzvolumen stieg zum Jahresende um TEUR 1.193 auf TEUR 226.570, bei einem Anteil des langfristigen Vermögens von knapp 86%, welches vollständig durch langfristig zur Verfügung stehende Finanzierungsmittel gedeckt war. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (73,2%) zum Jahresende 2024 um 0,7 Punkte auf 73,9%.

Bei einem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR 8.658, einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -8.527 und dem aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -1.335 ergab sich unter Berücksichtigung des Anfangsbestandes liquider Mittel von TEUR 26.215 zum Jahresende 2024 ein Bestand an flüssigen Mitteln von TEUR 25.011.

Das Opfer- und Spendenaufkommen betrug im Geschäftsjahr 2024 TEUR 26.386. Gegenüber dem Vorjahr war ein nominaler Anstieg um TEUR 249 bzw. knapp 1% zu verzeichnen.

Ebenfalls leicht erhöht haben sich die Erlöse aus der Wohnungsvermietung, was insbesondere auf die Vollauswirkung des Betriebskostenumlagenabrechnungsergebnisses zurückzuführen ist.

Für die Bewirtschaftung der kirchlichen Liegenschaften und der Mietwohnungsbestände fielen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 7.306 (Vj.: TEUR 7.140) an. Die Betriebskosten schlugen mit TEUR 3.718 (Vj.: 3.723) zu Buche, der Instandhaltungsaufwand lag bei TEUR 3.166 (Vj.: 3.010). Vor allem für die vorübergehende oder auch dauerhafte Anmietung von Räumlichkeiten für die Durchführung von Gottesdiensten wurden TEUR 422 (Vj.: TEUR 407) aufgewendet.

Der Personalaufwand ist im Wesentlichen aufgrund von Neubewertungseffekten bei den Pensionsrückstellungen um rd. TEUR 1.400 angestiegen.

Der leichte Rückgang bei den Unterstützungen für die betreuten Bereiche wurde durch gestiegene Sachaufwendungen überkompensiert.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert und ist vor allem durch Wertpapiererträge geprägt.

Das Geschäftsjahr 2024 endete mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.489, der gemäß Beschluss der Vertreterversammlung in voller Höhe den anderen Gewinnrücklagen zugeführt wird.

Jahresbericht 2024

Der Jahresbericht 2024 mit wie in den Vorjahren umfangreichen Erläuterungen wird demnächst im Download-Bereich auf dieser Seite veröffentlicht

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