Neue kirchliche Struktur in Kasachstan

Vom 1. bis 6. Juli 2021 reiste Bezirksapostel Wolfgang Nadolny zum Ämterseminar nach Kasachstan. Ihn begleiteten Apostel Marat Aktschurin (Russland), Bischof Oleg Ljan (Russland) und Bezirksevangelist Thomas Przybylka (Deutschland).

In Petropawlowsk/Nordkasachstan versammelten sich 76 Amtsträger aus Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan. Inhalt des Seminars am Samstag, dem 3. Juli, waren die gleichen Themen wie zuletzt in Moskau, da die Seelsorger aus Kasachstan und den zentralasiatischen Ländern zuvor nicht zum Tagung nach Moskau reisen konnten.
Höhepunkt der Reise war der Gottesdienst für die Entschlafenen am Sonntag. Zur Vorbereitung und Einstimmung auf diesen besonderen Gottesdienst besuchten die Apostel und etliche Amtsträger zusammen mit eine Chorgruppe der Gemeinde Petropawlowsk das Grab des Bischofs Sergej Hanajew. Dieser war im Februar dieses Jahres plötzlich verstorbenen.
In Kasachstan waren neben dem Bischof zuletzt die Bezirksältesten Fjodor Burlakow und Alexander Schneider tätig. Beide haben bereits ihr 60. Lebensjahr überschritten. Aus diesem Grund wurden sie im Gottesdienst von ihrem Auftrag als Bezirksvorsteher entbunden, dienen aber weiterhin in ihrem Amt. Die Leitung der Kirche in Kasachstan übertrug der Bezirksapostel dem Bezirksevangelisten Dmitri Masur. Er beauftragte ihn als neuen Bezirksvorsteher. Er wird zukünftig in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit Apostel Marat Aktschurin die 22 Gemeinden in Kasachstan geistlich leiten.
Die administrative Leitung liegt seit Dezember 2017 in den Händen von Ljubow Anwarowna Matkarimowa. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die jährlich notwendigen Registrierungen der Gemeinden, der Kontakt zu den staatlichen Behörden sowie die interreligiöse Zusammenarbeit mit anderen Konfessionen in Kasachstan. Außerdem koordiniert sie die Arbeit in den Gemeinden: Sie organisiert die Fahren der Seelsorger, beauftragt Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Kirchengebäude und kontrolliert Verträge und Geldflüsse.
In einer sechsstündigen Autofahrt ging es für den Bezirksapostel dann am Montagabend zunächst bis zum Flughafen der kasachischen Hauptstadt Nur-Sultan. Nach Vorlage der Bescheinigung eines negativen PCR-Testes erfolgte der Check-in. Pünktlich um 4:30 Uhr startete der Airbus A321 der Fluggesellschaft Air Astana in Richtung Frankfurt/Main.

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