Gottesdienste an Karfreitag und Ostern

Die Karwoche ist angebrochen und läuft auf Karfreitag zu, dem Tag der Kreuzigung von Jesus Christus. Doch die Hoffnung der Christen beruht auf Ostersonntag, wenn die Auferstehung Jesu gefeiert wird. Dieses christliche Hochfest begehen die Mitglieder der Neuapostolischen Kirche Nord- und Ostdeutschland gemeinsam: Bezirksapostel Rüdiger Krause feiert in der Gemeinde Harsefeld den Oster-Gottesdienst 2025, der via IPTV übertragen wird.

Regelmäßig findet ein zentraler Gottesdienst in der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland statt, der vom Bezirksapostel geleitet und in alle Gemeinden seines Arbeitsbereiches übertragen wird. Dieses Jahr findet er am 20. April im niedersächsischen Harsefeld (Kirchenbezirk Stade) statt. Nahezu alle Apostel und Bischöfe des deutschsprachigen Bereichs werden nach Harsefeld anreisen.

Karfreitag: Stiller Feiertag mit Tiefgang

Mit Palmsonntag beginnt die Karwoche. So begeistert und jubelnd Jesus in Jerusalem empfangen wurde, so still und enttäuscht endet diese Zeit am Karfreitag. Die Menschen hatten von Jesus Christus erwartet, dass er sie von der Herrschaft der Römer befreit. Ihre Hoffnungen richteten sich auf das Leben auf der Erde. Dass ihr Retter wie ein Verbrecher ans Kreuz genagelt wurde, ließ sie enttäuscht zurück. Jesus allerdings war gekommen, um ewiges Leben zu bringen. Sein Opfertod steht auch heute noch dafür, dass der irdische Tod nicht das letzte Wort hat – und ermöglicht die Vergebung der Sünden.

Ostern: Das Fest der Auferstehung

Jesus wurde gekreuzigt und in ein Grab gelegt, das mit einem Stein verschlossen wurde. Am dritten Tag danach fanden einige Jüngerinnen es leer vor, als sie ankamen. Jesus war auferstanden, so wie er es vorhergesagt hatte. Aus dem Leid und der scheinbaren Niederlage am Karfreitag wurde ein Sieg über den Tod. Wie schon zu Karfreitag, war dieser Sieg kein weltlicher, sondern ein geistlicher. Darauf begründet sich die Hoffnung der Christen auf ein ewiges Leben bei Gott.

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