Beten wirkt Vollendung Jahresauftakt in Berlin

Den Gottesdienst zum Jahresauftakt feierte Bezirksapostel Rüdiger Krause in Begleitung vieler Apostel des Arbeitsbereiches in Berlin-Prenzlauer Berg. Die Grundlage für seine Predigt bildete das Bibelwort „Betet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5,17), aus dem Stammapostel Jean-Luc Schneider das Jahresmotto „Beten wirkt“ abgeleitet hatte. Der Gottesdienst wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und via IPTV in die Gemeinden der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland übertragen.

Niemand wisse, was das neue Jahr bringen würde, so Bezirksapostel Krause zu Beginn seiner Predigt. Aber „der Herr wird uns begleiten, auch dich, liebe Seele, in deinen ganz persönlichen Belangen, denn er weiß um alles und er weiß, was uns guttut.“ Gott habe das neue Jahr geschenkt und damit auch Verantwortung für den eigenen Glauben und für die Gemeinde übertragen.

Die tägliche Bitte

Gottes Beistand sei auch im neuen Zeitabschnitt Gewissheit. „Unsere Bitte möge täglich sein, dass der Herr kommen mag.“ Dieser Wunsch solle nie in den Hintergrund rücken, auch wenn die Christenheit bereits mehr als zweitausend Jahre auf die Wiederkunft Christi warte. Und auch für das Jahr 2024 gelte der Weihnachtsgruß „Fürchte dich nicht“. Gott sei kein strafender, sondern ein liebender Gott. „Er möchte uns bewahren, beschützen.“

Beten ohne Unterlass

Paulus habe an die Gemeinde in Thessaloniki die Aufforderung geschrieben, ohne Unterlass zu beten. „Nehmen wir das Mal für Nord- und Ostdeutschland“, so der Bezirksapostel. Entscheidend sei, „dass wir am Beten bleiben“. Der Bibelvers sei eingebettet in zwei weitere: Der vorhergehende fordere auf fröhlich zu sein – der nachfolgende ermutige zur Dankbarkeit. ‚Beten ohne Unterlass‘ sei der Schlüssel: „Wenn wir uns in unserem Gebet an den großen Gott richten, dann bleiben wir fröhlich und dankbar, weil wir Gebetserhörungen haben.“ Dabei sei es nicht wichtig, ständig neue, interessante Formulierungen zu finden. „Entscheidend ist, wie steht es in unserem Herzen.“

Gott etwas zutrauen

Jesus habe sich immer wieder Zeit genommen, um zu Gott zu beten. „Ihr Lieben, nehmen wir uns auch in diesem neuen Jahr Zeit und Raum für das Gebet. Dann werden wir auch Wunder für unseren Glauben und auch Wunder in unserem Leben erleben.“ Und weiter: „Trauen wir dem großen Gott ruhig mal etwas zu.“ Die menschliche Vorstellung sei da stark begrenzt. Manches brauche Jahre und Jahrzehnte. Aber „Gott, der Allmächtige, der kann alles“. Das gelte sowohl für persönliches Wohlergehen, aber auch für die Gemeinde und die Nächsten. „Beten wirkt – und der Herr wird vollenden.“

Zu weiteren Predigtbeiträgen rief Bezirksapostel Krause Apostel Jens Korbien und Bezirksapostelhelfer Helge Mutschler. Im Anschluss an den Gottesdienst berichtete Gerrit Junge, Leiter der Kirchenmusikabteilung, von der Handlung des Pop-Oratoriums. Er warb außerdem darum, sich als Helfer zu melden oder „als Zuschauer und Zuhörer mit dabei zu sein“. Zur Handlung und zum aktuellen Stand des Projektes berichten wir in Kürze.

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